
Unzureichender Klimaschutz der Bayerischen Staatsregierung: Abgeordnete Schwamberger fordert mehr Tempo bei der Windkraft und denkt einen Schritt weiter
Nach der ersten Lesung des neuen Klimaschutzgesetzes im Bayerischen Landtag am Dienstag zeigt sich die Grünen-Abgeordnete Anna Schwamberger aus Bärnau entsetzt: „Dieses Klimaschutzgesetz der Söder-Regierung ist mies!“ Windkraft als flächeneffektivste Form der Erneuerbaren Energien bekomme darin nicht den Stellenwert zugeschrieben, den es jetzt dringender brauche als je zuvor. „Es heißt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Nur mit mehr Tempo bei der Windkraft können wir das noch verhindern“, sagt Schwamberger.
Schnell mehr Windkraft brauche es aber nicht nur im Gesetzestext, sondern auch ganz konkret in der nördlichen Oberpfalz. „Die CSU darf Projekte wie am Hessenreuther Wald nicht länger blockieren“, appelliert die Abgeordnete. Erneuerbare Energien seien nicht nur unabdingbar für den Klimaschutz, sondern inzwischen auch ein entscheidender Standortfaktor. Schwamberger ist überzeugt; „Wer hier jetzt noch blockiert, der schadet der Region.“
Neben dem Tempo bei der Windkraft ist für Schwamberger aber auch der regionale Aspekt von Windkraftprojekten ein entscheidender. Die Abgeordnete denkt einen Schritt weiter: „Der Blick über den Tellerrand hinaus hat uns schon oft geholfen. Wir müssen Windkraftprojekte regional größer realisieren – landkreisübergreifend und auch mit unseren tschechischen Nachbarn zusammen.“


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