
Erbendorf. Die anstehenden Sanierungsarbeiten im Freibad bringen zwar Herausforderungen mit sich, doch für die Sportszene und Familien gibt es eine erfreuliche Nachricht: Ein zentrales Anliegen, das Bündnis 90/Die Grünen bereits im diesjährigen Kommunalwahlkampf vertreten haben, wurde in der vergangenen Stadtratssitzung aufgegriffen. Unter dem Tagesordnungspunkt „Anfragen der Stadtratsmitglieder“ der Maisitzung brachte der Zweite Bürgermeister Dominic Vollath (CSU) den Vorschlag, das Beachvolleyballfeld und die Tischtennisplatten des Freibadgeländes auch während der Bauphase zugänglich zu halten. Bürgermeister Bernhard Schmidt (FW) sicherte daraufhin zu, eine Umsetzung zu ermöglichen.
Vorgehensweise hinterlässt „bitteren Beigeschmack“
Stadtrat Josef Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) reagierte auf diese Entwicklung mit einer Mischung aus Freude und Verärgerung: „Es ist ein schönes Signal, dass unsere Forderung, die wir bereits vor der Wahl schriftlich bekundeten, nun Früchte trägt und die Freizeitmöglichkeiten zugänglich gemacht werden sollen. Dennoch hinterlässt der Weg dorthin einen bitteren Beigeschmack: Mein eigentlicher Antrag wurde trotz fristgerechter Einreichung nicht auf die Tagesordnung gesetzt, sodass ich ihn nicht selbst habe vortragen können.“
Lösung auch für die Minigolfanlage finden
Doch das Engagement der Grünen endet hier nicht. Fabian Keppler-Stobrawe, Co-Sprecher des Ortverbandes Steinwald, blickt motiviert auf eine weitere Möglichkeit: Er fordert, dass auch für die Minigolfanlage eine Lösung gefunden wird, damit vor allem die bei Familien und Paaren beliebte Anlage genutzt werden kann. Das langfristige Ziel der Grünen ist klar: Die Freizeitanlagen sollen nach der Sanierung dauerhaft und unkompliziert zugänglich sein – ganz ohne die Hürde einer Eintrittskarte und unabhängig von den regulären Öffnungszeiten des Freibades.


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