
Erbendorf. Der Ortsverband Steinwald von Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, die Sport- und Freizeitanlagen des Freibades auch außerhalb der Badesaison öffentlich zugänglich zu machen. Hintergrund ist die für 2026 geplante Sanierung des Freibades, während der der Badebetrieb voraussichtlich ruhen wird. Die Grünen sehen darin eine Chance, die Attraktivität der Stadt mit geringem Aufwand zu steigern und den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Freizeitmöglichkeiten zu bieten.
Überschaubarer Aufwand, wertvolle Ergänzung
Konkret regen die GRÜNEN an, das Beachvolleyballfeld, die Minigolfanlage sowie die beiden Tischtennisplatten vom 1. März bis 31. Oktober 2026 für die Öffentlichkeit freizugeben. „Diese Anlagen sind bereits vorhanden und könnten mit überschaubarem Aufwand genutzt werden“, erklärt Fabian Keppler-Stobrawe, Sprecher der GRÜNEN. „Gerade in diesem Jahr, in dem das Freibad saniert wird, wäre dies eine wertvolle Ergänzung für Familien, Jugendliche und Sportbegeisterte.“
Kaum frei zugängliche Tischtennisplatten
Aktuell gibt es im Stadtgebiet kaum frei zugängliche Tischtennisplatten, die nutzbar sind. Die einzige bekannte Anlage am Kreinzl sei aufgrund von Mängeln nicht bespielbar, während die Tischtennisabteilung des TSV in den vergangenen Jahren starken Zulauf verzeichnete. Auch das Beachvolleyballfeld werde bereits während der Badesaison intensiv genutzt, insbesondere für größere Mannschaftsspiele. „Eine dauerhafte Öffnung würde die Nutzung deutlich erhöhen“, so Keppler-Stobrawe. Die Minigolfanlage, eine der wenigen in der Region, werde ebenfalls gerne von Familien und jungen Paaren frequentiert.
Um die Bauarbeiten nicht zu beeinträchtigen, schlagen die Grünen vor, die Anlagen durch Bauzäune oder einen festen Zaun abzutrennen. Der Zugang solle jedoch weiterhin vom Freibad aus möglich bleiben, um die Nutzung während der Badesaison zu gewährleisten.


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